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Reifen Müller · Leipheim
AHCON F1 und Tower Lift

Hohe Lagerkapazität, kurze Wege: das Räderlager in Leipheim

Bei Reifen Müller in Leipheim gehört das Räderlager zum täglichen Servicebetrieb. Die neue Anlage sollte deshalb nicht nur viele Radsätze aufnehmen: Auch die Wege zur Werkstatt und der Zugriff auf die oberen Lagerplätze mussten stimmen. Aus den Anforderungen des Standorts und der gemeinsamen Abstimmung entwickelte Kinesto eine Lösung, die Hallenraum, Regaltechnik und Kommissionierung zusammenbringt.

Reifen Müller · Leipheim
Standort, betriebliche Anforderungen und Projektabstimmung
Reifen Müller kennenlernen

Kinesto Industrietechnik
Planung, Montage und Einführung

Blick aus erhöhter Position über die neue AHCON F1-Regalanlage bei Reifen Müller in Leipheim
Blick über die neue Anlage während der Einführung: hohe Regalzeilen und ein auf die Halle abgestimmtes Layout.

Aufgabe
Hohe Kapazität mit gut bedienbaren Lagerplätzen verbinden.

Lösung
Single und Twin Rack XL, bis zu acht Lagerebenen und Tower Lift 2.1L+.

Kinesto-Leistung
Aufmaß, Planung, Montage, Einweisung und Begleitung bis in den Betrieb.

Die Herausforderung: aus Hallenraum einen Arbeitsbereich machen

Eine hohe Stellplatzzahl allein beantwortet noch nicht, ob ein Räderlager im Alltag funktioniert. In Leipheim ging es darum, die vorhandene Halle sinnvoll auszunutzen und gleichzeitig die Abläufe zur Werkstatt mitzudenken. Räder sollten nicht nur irgendwo Platz finden: Auch der Zugang zu den Regalzeilen, die Arbeit in der Höhe und der Transport durch die Anlage mussten zusammenpassen.

Kinesto nahm den Hallenraum vor Ort auf und entwickelte daraus die Regalanordnung. Die anschließende Abstimmung führte zu angepassten Planungsständen und einer gemeinsamen Entscheidung über Regaltechnik und Bediengerät. Dabei wurden die Türen in Richtung Werkstatt ausdrücklich berücksichtigt. Durchgänge sollten einen direkten Weg ermöglichen, statt den Betrieb zu unnötigen Umwegen um lange Regalzeilen zu zwingen.

Hohe AHCON F1-Regalzeilen unter dem Hallendach in Leipheim
Die Halle gibt die Planung vor: Höhe, Regalzeilen und Gänge müssen zusammenpassen. Aufnahme aus der Einführungsphase.
Blick zwischen die neuen AHCON F1-Regalzeilen in Leipheim
Die offene Regalstruktur zeigt die Anordnung der Lagerpositionen und die Nutzung der verfügbaren Höhe.

Die Lösung: Lagerungstiefe und Höhenerschließung aufeinander abstimmen

Die Anlage verbindet einfach tiefe Single-Rack-Bereiche mit doppelt tiefen Twin-Rack-XL-Bereichen des AHCON F1-Systems. Die XL-Auslegung berücksichtigt Räder bis 800 Millimeter Außendurchmesser. In der Planung wurden acht Lagerebenen vorgesehen. Diese Kombination schafft zusätzliche Lagerpositionen in der Tiefe und nutzt die Hallenhöhe, ohne die Bedienung der oberen Ebenen als nachträgliches Problem zu behandeln.

Für die Kommissionierung gehört ein AHCON Wheel Trolley Tower Lift 2.1L+ zum Projekt. Regal und Bediengerät wurden gemeinsam ausgewählt. Auch Führungs- und Gleitelemente wurden in die Gesamtlösung einbezogen: Die Schnittstelle zwischen Fahrweg, Bedienposition und Regal ist ebenso wichtig wie die Auswahl der einzelnen Bauteile.

Kurze Wege sind eine Planungsaufgabe

Eine kompakte Regalanordnung darf den Durchlauf nicht blockieren. Deshalb wurden die Zugänge zur Werkstatt und die Durchgänge innerhalb der Anlage in das Layout aufgenommen. Dahinter steht ein einfacher Gedanke: Lagerkapazität ist besonders wertvoll, wenn die Mitarbeiter sie im Arbeitsablauf gut erreichen können. Fläche, Höhe und Wege werden deshalb nicht getrennt optimiert, sondern gegeneinander abgewogen.

AHCON Tower Lift im Gang der neuen F1-Regalanlage bei Reifen Müller
Regal und Kommissioniertechnik zusammen gedacht. Das Foto zeigt den Übergabe- und Einführungsstand der Anlage.
Stehend eingelagerte Räder im AHCON F1-Regal aus Sicht der Bedienplattform
Die Anlage in der praktischen Bestückung: Blick aus erhöhter Bedienposition auf die eingelagerten Räder.

Das Projekt im Film

Der Projektfilm zeigt den Aufbau in echten Baustellenkamera-Sequenzen und verbindet ihn mit Lageransichten und den wichtigsten Planungsentscheidungen: Hallenhöhe nutzen, Lagerungstiefe und Bedienung abstimmen und die Umsetzung bis in den Betrieb begleiten.

56 Sekunden · Kapazität und Bedienung gemeinsam planen

Baustellenkamera-Zeitraffer, Praxisaufnahmen, Musik und Texteinblendungen – ohne Sprecher.

Projektfilm auf eigener Wiedergabeseite ansehen

Weitere Einblicke in die Anlage

Die kurzen Originalaufnahmen aus dem Projekt machen zwei unterschiedliche Aspekte sichtbar: die Größenordnung der Anlage und die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Regal und Bediengerät. Es sind Praxisaufnahmen, keine auf Hochglanz inszenierte Produktanimation.

Die Anlage aus erhöhter Perspektive

Der Kameraschwenk zeigt die hohen F1-Regalzeilen während der Einführung. So wird sichtbar, wie sich die neue Anlage in den vorhandenen Hallenraum einfügt.

Die Handhabung aus der Bedienposition

Die zweite Aufnahme gibt einen kurzen Einblick in die Räderhandhabung am Tower Lift. Sie ergänzt den Überblick um die Perspektive unmittelbar am Arbeitsplatz.

Die Umsetzung: Verantwortung endet nicht bei der Lieferung

Auf Planung und Auftragsabstimmung im Februar folgte die Montage im März. Die erste Übergabe und Einweisung fanden Ende März statt. Zu diesem Zeitpunkt waren noch Ergänzungen offen, unter anderem an Bodenbalken und Versteifung. Diese Arbeiten wurden im weiteren Projektverlauf umgesetzt.

Ende April war die Ergänzung der Anlage dokumentiert; im Mai folgte ein Lift-Tausch vor Ort. Eine abschließende Besprechung schloss sich im Juni an. Dieser Verlauf gehört zur Geschichte des Projekts: Kinesto hat die Anlage nicht lediglich geliefert, sondern auch die Einführung, Nacharbeiten und Abstimmung im Betrieb begleitet.

Detail der ergänzten Versteifung an der F1-Regalstruktur in Leipheim
Auch die Details gehören zur Umsetzung: ergänzte Verbindungen an der hohen Regalstruktur.

Der Weg zur Lösung

Der Nutzen: Kapazität mit einem nachvollziehbaren Bedienkonzept

Für Reifen Müller entstand eine auf die Halle abgestimmte Regalanlage mit zugehöriger Kommissioniertechnik. Die doppelte Tiefe schafft zusätzliche Lagerpositionen, die acht Ebenen nutzen die Höhe und die vorgesehenen Durchgänge berücksichtigen den Weg zur Werkstatt. Der Tower Lift erschließt die oberen Lagerplätze.

Für uns liegt der Wert eines solchen Projekts genau in diesem Zusammenspiel. Nicht das einzelne Regal oder das einzelne Gerät entscheidet darüber, wie gut ein Räderlager zu einem Betrieb passt. Entscheidend ist, wie Raum, Lagerbestand und Handhabung zusammengebracht werden – und ob die Umsetzung auch nach der ersten Übergabe weiter begleitet wird.

Systeme und Leistungen zu diesem Projekt

Die Leipheimer Anlage ist individuell konfiguriert, kein unverändertes Starterset. Die folgenden Produktfamilien zeigen die eingesetzte Systemtechnik; Auswahl und Ausführung werden für jedes Projekt gesondert geplant.

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